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CD- und Buchtipps > Biokost und Ökokult

Dirk Maxeiner und Michael Miersch: Biokost und Ökokult



Dirk Maxeiner und Michael Miersch: Biokost und Ökokult ;Welches Essen wirklich gut für uns und unsere Umwelt ist; 2009 Piper Verlag

 

Klappentext

"Dirk Maxeiner und Michael Miersch blicken hinter die Kulissen des Booms: Ist Biokost wirklich gesünder? Was können wir kaufen, wenn wir uns gesund ernähren und sozial und ökologisch verantwortlich handeln wollen? Und wo wird unser Essen in Zukunft herkommen? Jeder will gesund leben und dass die Lebensmittel verträglich für die Umwelt sind. Dirk Maxeiner und Michael Miersch sagen: Machen wir uns nichts vor. Zum Beispiel gibt es keinen Nachweis, dass Biokost gesünder ist als konventionelle Lebensmittel. Und für die Umwelt ist Biolandwirtschaft die schlechteste Alternative: Würden alle Bauern auf "bio" umstellen, wäre dies das Ende der letzten Naturgebiete."

 

Über die Autoren

Dirk Maxeiner
Dirk Maxeiner, geboren 1953, arbeitet als freier Publizist. Er verfasst Sachbücher und schreibt für große Zeitungen und Zeitschriften im In- und Ausland. Gemeinsam mit Michael Miersch veröffentlicht er eine wöchentliche Kolumne in Die Welt. Darüber hinaus hält er Vorträge zu den Themenbereichen seiner Publikationen. Maxeiner war Redakteur beim Stern und entwickelte in den achtziger Jahren das Umweltmagazin Chancen, dort war er Chefredakteur bis 1988. Anschließend bis 1993 Chefredakteur der Zeitschrift natur - der zu dieser Zeit größten europäischen Umweltzeitschrift.

Michael Miersch
Michael Miersch ist Publizist, Buch- und Filmautor. Er schreibt Kolumnen, Kommentare und Reportagen für die WELT-Gruppe.

Miersch wurde 1956 in Frankfurt am Main geboren. Er volontierte bei der taz und war Redakteur der Umweltmagazine Chancen und natur. 1993 machte er sich selbständig und schreibt seither für große Zeitungen, Zeitschriften und Radiosender im deutschsprachigen Raum. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher Sachbücher und Dokumentarfilme. Reportagen und Filme von Miersch entstanden in Dutzenden Ländern auf allen Kontinenten. Bei den Zeitschriften Cicero und Die Weltwoche war er Berater der Chefredaktion."

 

Inhalt

Seit die großen Lebensmittelketten und Discounter auf den Zug aufgesprungen sind, werden Bio-Lebensmittel immer populärer. Das Biosiegel bescheinigt besondere Qualität: edel und rein, gesund und ökologisch einwandfrei. Niemand fragt, wie die Produktionsmethoden konkret aussehen, und ob die Erzeugnisse tatsächlich gut sind für unsere Gesundheit und die Natur. Was die meisten Konsumenten nicht wissen: Es gibt keinen Nachweis, dass Biokost gesünder ist als konventionell erzeugte Lebensmittel. Das größte Risiko beim Essen sind nicht die Rückstände der Agrarchemie, sondern natürliche Verunreinigung. Bakterien und Schimmelpilze infizieren und vergiften jedes Jahr Tausende Menschen. Und für die Umwelt ist Biolandwirtschaft keine wünschenswerte Alternative: Denn sie benötigt viel mehr Anbaufläche als die moderne Landwirtschaft. Würden alle Bauern auf "bio" umstellen, wäre dies das Ende der letzten Naturgebiete. Biokost und Ökokult zieht eine Bilanz des Biolandbaus ohne ideologische Scheuklappen und erklärt seine Vor- und Nachteile. Ist Biokost ist wirklich gesünder? Ist Bio-Anbau besser für die Natur? Was können wir kaufen, wenn wir uns gesund ernähren und sozial und ökologisch verantwortlich handeln wollen? Wie gefährlich ist grüne Gentechnik? Wo wird unser Essen in Zukunft herkommen?
Quelle: http://maxeiner-miersch.de/biokost_oekokult.htm

 

 

Dirk Maxeiner und Michael Miersch: Biokost und Ökokult: Welches Essen wirklich gut für uns und unsere Umwelt ist; 2009 Piper Verlag, München; ISBN 978-349225400; 237 Seiten, Broschur; 7,95 EUR

 

 
Sandra Neumann, Datum der letzten Änderung: 27. Oktober 2009