
Reportage "NEURoTEAMS" Teil 2
Gegenwärtig befindet sich das Projekt in der Einschlussphase, für die eine Zeitspanne von einem Jahr angelegt wurde. In diesem Zeitraum sollen 50 bis 100 Patienten in die Studie eingeschlossen werden. Dabei können Patienten, die die Krankheitsbilder Schlaganfall, Multiple Sklerose oder Parkinson aufweisen, und die definierten Einschlusskriterien erfüllen, sowohl aus dem stationären Versorgungsbereich als auch aus dem teil-stationären und ambulanten Bereich zugeführt werden. Parallel dazu wird eine in gleicher Anzahl der Patienten entsprechende Kontrollgruppe aufgebaut.
Mit einer Anzahl von 25 Studienteilnehmern per Juni 2009 über alle drei Indikationen ist die Einschlussphase zwar schleppend angelaufen, sie gewinnt jedoch zusehends an Dynamik auch aufgrund der Tatsache, dass anfängliche organisatorische Schwächen identifiziert wurden und sukzessive abgebaut werden.
Hierzu zählen beispielsweise das systematische Erfassen der potenziellen Patienten während ihres stationären Aufenthaltes mit anschließender zum Teil telefonischer Kontaktaufnahme auch nach Verlassen der stationären Versorgung durch den für diesen Projektabschnitt verantwortlichen Beauftragten.
Ebenso gilt es, Patienten, die in die Reha-Maßnahme überführt werden, zeitnah nach Beendigung ihres Reha-Aufenthaltes zu kontaktieren und mit ihnen die Option der Aufnahme in die laufende Studie zu besprechen. Im Rahmen eines derartigen Gespräches wird dem Patienten eine Auflistung aller am Projekt NEURoTEAMS beteiligten Therapiegruppen ausgehändigt mit Hinweis auf die für ihn wohnortnah gelegenen Teams. Die Entscheidung trifft der Patient letztlich eigenständig.
Gleichwohl man hier eine moderne Variante von Patienten-Navigation vermuten könnte, so ist es doch ausschließlich zum Wohle und Vorteil des Patienten von einer Auswahl zu profitieren, die Leistungen von besonderer Qualität - aufgrund der Teilnahme an dem Projekt NEURoTEAMS - für ihn vorhält.
Eine möglichst enge Verzahnung der Projekt-Organisation mit den jeweiligen Teams kann sicherstellen, dass Patienten nicht irrtümlich im System "verloren gehen". Zum Aufbau einer intensiveren Kommunikation werden in naher Zukunft ein Fax-Verteiler sowie ein E-Mail-Verteiler eingerichtet.
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©by Barbara Braun Consulting
Hier der komplette Bericht als PDF:
PDF: Bericht 2 · Juni 2009
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Datum der letzten Änderung: 23. Juni 2009