
Interessanterweise bedurfte es nicht allein des Einschlusses von Patienten in die Studie, um die Aktivitäten der Teams anzuschieben. Bereits ohne auch nur einen gemeinsamen Patienten im Blickfeld zu haben, organisierten sich die Teams, traten in einen engen Informationsaustausch und diskutierten über Entwicklungspotenziale.
Multi-Disziplinarität startet also schon vor Behandlungsbeginn. Je enger die Kooperation der Teamplayer und das Vertrauen in die gegenseitigen Leistungen umso effizienter sind die gemeinsamen Therapieerfolge. Und das ist es, wovon der Patient letztlich profitiert.
Unser Gesundheitssystem weiß in diesen fortschrittlichen Entwicklungen offensichtlich noch keinen Nutzen zu erkennen, insofern bedarf es derartiger Studien, die öffentlich gemacht werden und die "Abstimmung mit den Füßen" herbei führen. Man könnte es auch als "Führung von unten" bezeichnen.
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Ist Teamarbeit in der ambulanten Versorgung eine Zukunftsvision?
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©by Barbara Braun Consulting gem. § 11 Urheberrechtsges.
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Datum der letzten Änderung: 23. Juni 2009