
Das wäre zu einfach! - Abgesehen von einigen organisatorischen Weichenstellungen gilt es durchaus, Hürden zu nehmen, die nicht vorhersehbar waren. Dreh- und Angelpunkt hierbei sind unzureichende finanzielle Ressourcen.Das Projekt NEURoTEAMS muss sich aus sich heraus finanzieren und benötigt entsprechende Mittel, damit auch künftig qualitativ anspruchsvolle Workshops und Weiterbildungsmaßnahmen abgehalten werden können, Arbeitsmaterialien zur Verfügung gestellt und Maßnahmen zur Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit (Flyer, Poster etc.) umgesetzt werden können.
Darüber hinaus werden Personalmittel zur Finanzierung einer Planstelle benötigt, die die interne Organisation festigt und die leitende Oberärztin, Frau Laghusemann, bei den Patientenaufnahmen in die Studie und der erforderlichen Skalenerhebung entlastet.
Zur Unterstützung und Bündelung aller Aktivitäten rund um NEURoTEAMS ist die Gründung eines Fördervereins mit dem Namen "Neuro-Offensive" für den Spätsommer 2009 geplant.
Der Förderverein wird zur Aufgabe haben, Drittmittel zu akquirieren (z.B. durch Erheben von Standgebühren bei Veranstaltungen), Aktionen durchzuführen, wie z.B. den "NEURoLAUF", zu dem erstmals am 09. Mai 2009 anlässlich des bundesweiten Tages des Schlaganfalls in Gelsenkirchen aufgerufen wurde. Beim "NEURoLAUF 2009" wurden von 187 Läufern insgesamt fast EUR. 5.500,00 eingelaufen.
Darüber hinaus wird der Förderverein die Selbsthilfegruppen für Patienten mit neurologischen Erkrankungen in der Region unterstützen.
Oberstes Ziel ist und bleibt:
"Die Teilhabe von Patienten mit neurologischen Erkrankungen entgegen der Widrigkeiten in unserem Gesundheitssystem zu verbessern." so das Statement von PD Dr. Elmar W. Busch.
Dabei wird mit "Teilhabe" als Fachbegriff aus der Rehabilitationsmedizin die "aktive Teilnahme am Leben" eines Patienten bezeichnet.
Das Projekt NEURoTEAMS steht unverändert im Mittelpunkt und bedient sich künftig zwecks eigener Professionalisierung und qualitativer Weiterentwicklung der beteiligten Disziplinen dank des Fördervereins "Neuro-Offensive" eigener Ressourcen.
Hier bildet sich ein Netzwerk heraus, das sich selbst mit sehr viel Weitblick absichert und sein Ziel dabei nicht aus den Augen verliert!
Lesen Sie weiter:
Status Quo in der Umsetzung des Projektes "NEURoTEAMS"
Intensive Vorbereitungen sind erforderlich!
Erste praktische Erfahrungen am Patienten
Wo bleiben die Ärzte im NEURoTEAMS-Projekt?
©by Barbara Braun Consulting
Hier der komplette Bericht als PDF:
PDF: Bericht 2 · Juni 2009
Sollten Sie Fragen haben zu diesem Netzwerk oder sind als Patient interessiert, können Sie sich gern an die Deutsche Gesundheitsauskunft wenden.
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Datum der letzten Änderung: 23. Juni 2009