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Wo bleiben die Ärzte im NEURoTEAMS -Projekt?




Bei der Vorstellung des Projektes NEURoTEAMS wurden auch die niedergelassenen Ärzte, insbesondere Hausärzte, sowie internistische und neurologische Fachärzte informiert und um ihre Unterstützung gebeten. "Dabei sollte bewusst vermieden werden, den Eindruck zu erwecken, man wolle Druck ausüben, indem Patienten im Rahmen des NEURoTEAMS -Projektes Leistungen abfordern", so Busch.

"Zunächst möchten wir die ersten Erfolge aufzeigen können und die Einschlussphase beendet haben, dann können wir auch die niedergelassenen Ärzte dafür gewinnen, aktiv in den Teams mitzuarbeiten. Sobald diese erkennen, dass ihnen keine Nachteile entstehen und von dem therapeutischen Erfolg am Patienten überzeugt sind - und zwar bei einer Umsetzung innerhalb der Rahmenbedingungen unseres bestehenden Systems - ist eine schrittweise Integration der Ärzteschaft in den weiteren Prozess zielführend und kann systematisch entwickelt werden."

Statistisch betrachtet bedeuten 100 in der Studie eingeschlossene Patienten auf 200 niedergelassene Ärzte in der Region < =1 Patient/Praxis. Das ist zu verkraften, was die Budgetierung angeht. Damit wäre kein Arzt überfordert.

Derzeitig steht für Dr. Busch ganz klar im Vordergrund, sukzessive und nachhaltig bei seinen Kollegen Vertrauen zu schaffen, herauszustellen, wie sinnvoll das Projekt ist und davon zu überzeugen, dass eine Teilnahme an NEURoTEAMS keine Störungen in den normalen Abläufen eines niedergelassenen Arztes hervorruft.

Erst dann, wenn der Arzt die Teilnahme am NEURoTEAMS -Projekt als Bereicherung empfindet, kann eine Integration wirklich gelingen. Dr. Busch hat bereits seine Fühler ausgestreckt und damit begonnen, für dieses Projekt zu werben. Vereinzelt haben bereits Hausärzte ihrerseits Kontakt zu ihm aufgenommen und ihr Interesse an einer Teilnahme bekundet. Das lässt hoffen!

Zweifels ohne würde sich so manch ein Therapeut eine höhere Verschreibungsquote seitens der Ärzte wünschen, jedoch besteht hierin nicht das Ziel des Projektes, sondern stellt einen - für die Versorgung im ambulanten Bereich überaus bedeutsamen - eigenen Bereich dar.

Hierzu später mehr in der Folgereportage "Interviews mit NEURoTEAMS -Partnern". Auch Dr. Busch hat seine Vorstellungen davon, wie man dem Verschreibungs-Attentismus zu Leibe rücken kann, ohne auf Konfrontationskurs zu gehen.

 

Lesen Sie weiter:

Status Quo in der Umsetzung des Projektes "NEURoTEAMS"

Intensive Vorbereitungen sind erforderlich!

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Ein Projekt mit viel Zukunft ohne jegliche Reibung?

 

©by Barbara Braun Consulting

Hier der komplette Bericht als PDF:

PDF: Bericht 2 · Juni 2009

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Datum der letzten Änderung: 23. Juni 2009